Leuchtfeuer 1 im EKD-Impulspapier - Eine Zusammenfassung
(Zusammenfassung)


Situation: Die Innere Pluralität der ev. Kirche ist Versuchung und Segen zugleich, festzustellen ist eine bedauerliche Neigung zum Separatismus und Defizite in der Verantwortungsbereitschaft für das Ganze. Eine Milieuverengung hat Überforderungen und Qualitätsverluste zur Folge.

Perspektiven: Es sollen vergleichbare Qualitätsstandarts in den Kernvollzügen (Gottesdienst, Taufe, Trauung, Bestattung ...) geschaffen werden. Notwendig hierfür ist eine beständige Fort- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Der Umgang mit den Kirchenräumen und dem Kernbestand zentraler geistlicher Texte, Lieder und Gesten muss verbessert werden.

Ziele: Die Zahl der Gottesdienstbesucher soll von 4 auf 10% aller Kirchenmitglieder gesteigert werden. Alle Verstorbenen, die zur ev. Kirche gehör(t)en, sollen kirchlich bestatt, alle Kinder aus evangelischen Elternhäusern sollen getauft werden. Eine Taufquote von 100% wird angestrebt.

Ist es die richtige „Kundenorientierung“ im Bereich der Kirche, wenn von Taufquoten und Gottesdienstbesuchs- quoten die Rede ist?
Wird es nicht Zeit, dass die Kirche auch „von der Wirtschaft“ lernt und mit Management und Marktstrategien arbeitet?
Sind Gottesdienstbesuchs-Statistien tatsächlich brauchbare Qualitätsmaßstäbe (Relative Aussage)?
Wo bleibt die „Freiheit der Menschen“, ihre Distanz zur Kirche selbst zu bestimmen, einschl. der Anzahl ihrer Gottesdienstbesuche?
Text: Kathrin Herrmann, EKBO
Qu: Impulspapier, LF
Überarb.: Stefan Bölts. ELKiO
Fragen: Divers. Stellungnahmen
Dokumente: Zusammenfassung
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