Finanzielle Solidarität und ergänzende Finanzierungssysteme
Leuchtfeuer 10 im EKD-Impulspapier - Eine Zusammenfassung
(Zusammenfassung)
Situation: Rückgang der Einnahmen aufgrund demographischer Entwicklung, Kirchenaustritten, Arbeitslosigkeit und politisch vollzogener Verlagerung der Steuerlast von den direkten auf die indirekten Steuern. Ausfälle wurden ohne erhebliche Schulden kompensiert. Erhebliche Eigenmittel fließen aber bereits in den Erhalt der Gebäude. Neue Wege der Finanzierung: Projektbezogene Förderung, Finanzierung von Personalstellen durch Gemeinden, Fördervereine und Mäzene, Fundraising. Zusätzlich Spenden können aber nur durch qualitätsvolle und emotional anrührende Projekte steigen.
Perspektiven: Ergänzung zur allgemeinen Kirchensteuerpflicht ist bereits Kirchgeld (Ortskirchgeld), welches, stilsicher und ansprechend vermittelt, gefordert werden soll. Eventuell eine Einrichtung einer Dachstiftung deutscher Protestantismus, die Fundraisingprojekte für die Gliedkirchen organisiert. Wie bereits bei „Brot für die Welt“ deutschlandweite Kampagnen zu bestimmten Projekten. Kultur der Würdigung von Sponsoren.
Ziel: In 2030 machen die Einnahmen der EKD aus eingeworbenen Mitteln 20% des Gesamthaushaltes aus.
Wo liegen die Chancen und Grenzen einer finanziellen Solidarität?
Gibt es eine Kirchensteuergerechtigkeit und darf man sich auf ein künftiges Bestehen dieser Kirchenfinanzierung verlassen?
Wie sehen die Alternativen aus?
Bedienen die Spenden- und Fundraisingmethoden nicht alle den gleichen „Markt“ und Personenkreis? Wie lassen sich andere Finanzressourcen aquerieren?
Text: Kathrin Herrmann, EKBO
Qu: Impulspapier, LF
Überarb.: Stefan Bölts. ELKiO
Fragen: Divers. Stellungnahmen
Dokumente: Zusammenfassung
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