Konzentration der Kräfte auch in den Landeskirchen vorantreiben
Leuchtfeuer 11 im EKD-Impulspapier - Eine Zusammenfassung
(Zusammenfassung)
Situation: 23 Landeskirchen erfüllen den Dienst der regionalen Repräsentanz gegenüber staatlich-gesellschaftlichen Institutionen, Besetzung der Stellen, Beratung, Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter. Föderalismus vereinzelt aber die Gliedkirchen und ist teuer. Nachteile einer dezentralen Struktur sind eine abstimmungsintensive Reaktionsweise auf gesellschaftliche Herausforderungen.
Perspektiven: Vorteil, mit den jeweils regionalen Bedingungen und Besonderheiten vertraut zu sein, darf nicht durch Zentralisierung zerstört werden. Dennoch brauchen gerade kleine Landeskirchen eine ausreichende Größe. Die künftige Zahl der Landeskirchen soll sich daher an der politischen Gliederung der Bundesländer orientieren.
Ziel: 2030 soll es 8 bis 12 Landeskirchen mit nicht weniger als je eine Million Mitglieder geben.
Woran definiert sich eine Landeskirche (Genzen von 1815?) und welche theologische und kirchen- politische Relevanz hat diese Organisations- einheit/ebene?
Macht sich die Wirtschaftlichkeit einer Gliedkirche nur an der Anzahl ihrer Mitglieder fest? Und wie verhält sich diese Fragestellung gegenüber aktuellen Beobachtungen?
Welche Relevanz hat diese Frage gegenüber den anderen Impulsen (in Bezug auf die Wirkungen und Reaktionen im Bereich der Presse, Medienöffentlichkeit, Kirchenleitungen, etc. ...)?
Text: Kathrin Herrmann, EKBO
Qu: Impulspapier, LF
Überarb.: Stefan Bölts. ELKiO
Fragen: Divers. Stellungnahmen
Dokumente: Zusammenfassung
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