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Das Priestertum aller Getauften und das freiwillige Engagement als Kraftquellen fördern

Leuchtfeuer 5 im EKD-Impulspapier - Eine Zusammenfassung

   

(Zusammenfassung)

   


Situation: Vier Millionen Ehrenamtliche arbeiten in der Kirche im Bereich Kinder- Jugend-, Musik- und Seniorenarbeit. Sie tun dies auf der Basis des „Priestertum aller Glaubenden“. Die Dehnung des parochialen Netzes lässt die Kirche stärker auf Ehrenamtliche angewiesen sein. Sie sollen gottedienstliches Leben auch dort ermöglichen, wo Pfarrpersonal knapp wird.


Perspektiven: Neben dem hauptamtlichen Ordinierten stehen der Kirche sog. „ins Ehrenamt Ordinierte“, Prädikanten (zwei-jährige nebenberufliche Ausbildung), Lektorinnen und engagierte Laien zur Verfügung. Die Hauptamtlichen haben die Aufgabe, die Nebenamtlichen in ihrem Zeugendienst zu stärken. Anleitung und Begleitung werden zur Hauptkompetenz. Pfarrerinnen und Pfarrer werden „wandernde Prediger.“


Ziele: Erhöhung der Zahl der Ehrenamtlichen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Kirchenmitglieder, die Aufgaben in eigener Verantwortung wahrnehmen. Verhältnis von Pfarrern, Lektoren und Prädikanten von 1:1:1 soll angestrebt werden.


Wie lässt sich die Worthülse „Kirche der Ehrenamtlichen“ füllen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

 

Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus einer stärkere Beteiligung von Freiwilligen (Kreativität, Innovation, Mitentscheidungsrechte, ...)?

 

Bedeutet ein Rückgang hauptamtlicher Fachkräfte ein Verlust an Profil, KnowHow und Kontinuielität?

 

Warum hat es 450 Jahre lang nicht mit dem Priestertum aller Gläubigen geklappt?

 

Ist ein Mentalitätswechsel nötig und wie lässt sich dieser bewerkstelligen (von der Amtskirche zur Freiwilligen-kirche)?


      

Text: Kathrin Herrmann, EKBO

Qu: Impulspapier, LF

Überarb.: Stefan Bölts. ELKiO

Fragen: Divers. Stellungnahmen

Dokumente: Zusammenfassung

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