Leuchtfeuer 8 im EKD-Impulspapier - Eine Zusammenfassung
(Zusammenfassung)


Situation: Der diakonische Bereich umfasst rund 400.000 MitarbeiterInnen. Umfragen zeigen eine hohe Wertschätzung des diakonischen Dienstes der Kirche in der Bevölkerung. Die Diakonie arbeitet als Anbieter unter anderen (am Sozial-Markt). Muss dabei aber das evangelische Profil wahren. Helfendes Handeln enthält an sich keinen Hinweis auf seine Motivation. Unternehmerisches Denken in der Diakonie selbst schwächt oft deren anwaltschaftliches Mandat.

Perspektiven: Erkennbarkeit der Diakonie als Werk der Kirche stärken durch diakonisch orientierte Profilgemeinden. Zukunftsfähigkeit der diakonischen Strukturen stärken durch angemessene Trägerstruktur, mit ausreichenden Betriebsgrößen, verbesserten Steuerungsmöglichkeiten und Qualifikationen des Personals. Das unverwechselbar Eigene der kirchlichen Liebestätigkeit ist herauszustellen und zu unterstreichen.

Ziele: Alle diakonsichen Einrichtungen stehen im Jahr 2030 in Partnerschaftsbeziehungen zu Kirchengemeinden. Verbesserte Identifikation des Personals mit der Institution Kirche. Mission unter den Mitarbeitern. Die Abhängigkeit von staatlichen Zuschüssen ist verringert.

Was ist das evangelisch-christliche an der Diakonie? Mehr als „trocken, sauber, satt“? Und wie lässt sich dieses Profil besser auf dem Sozialmarkt vermarkten?
Ist die alte „Innere Mission“ eine Chance oder ein Mißbrauch der Not anderer Menschen? Wie äußerst sich Nächstenliebe heute? Wie lässt sich dieses Profil gegenüber anderen „Konkurrenten“ auf dem Spendenmarkt vermarkten?
Was hat das Diakoniemanagement gebracht und kann man / sollte man die Erfahrungen auf die verfasste Kirche übertragen?
Text: Kathrin Herrmann, EKBO
Qu: Impulspapier, LF
Überarb.: Stefan Bölts. ELKiO
Fragen: Divers. Stellungnahmen
Dokumente: Zusammenfassung
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