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Themen-Management & Agenda-Setting

Leuchtfeuer 9 im EKD-Impulspapier - Eine Zusammenfassung

   

(Zusammenfassung)

   


Situation: Die Programmatik der protestantischen (Landes-)Kirche wird durch den ihr eigener Pluralismus als liberal, aber eben auch als diffus und uneinheitlich wahrgenommen.


Perspektiven: Eine breit angelegte Themenagenda steigert die Erkennbarkeit der evangelischen Kirche. Bestimmte Themen (z.B. „Ohne Sonntag gibt’s nur noch Werktage“) werden bewusst gestaltet und gesteuert. Betonung des gemeinsam Christlichen (Kreuz, Ostern, Weihnachten usw.) wie auch „evangelische Skyline“: Lutherbibel, ev. Gesangbuch, Reformatoren Luther, Zwingli und Calvin, evangelische Komponisten Bach und Brahms, Symbolräume (Frauenkirche, Hamburger Michel, ...).


Ziele: Durch geeignete Kommunikationsstrategien werden mit einem Budget von jährlich 3 Millionen Euro evangelische Themen in die Öffentlichkeit kommuniziert (z.B. Paul Gerhardt 2007). Ideen für eine Aufwärtsagenda sind: Zukunftskonferenz, Wettbewerb um 50 überzeugendste Missionsideen, 100 innovativste Ideen zur Förderung von Kirchengebäuden, Kulturpreis des deutschen Protestantismus. Anwendung moderner Kundenbindungsinstrumente (z.B. Mitgliederzeitung).


Tritt das Agendasetting nun an die Stelle von Kirchenjahr und anderen traditionellen Gütern?

 

Welche Chancen ergeben sich durch ein Agendasetting in der mediengeprägten Welt und wie kann daraus ein Nutzen (für wen) ableiten?

 

Wie kann sich die Kirche in der Gesellschaft wieder mehr Gehör verschaffen? In wie weit (und wie weit) darf oder sollte sich die Kirche in gesellschaftliche & politische Fragen einbringen (Stichwort: Bioethik etc.)?


      

Text: Kathrin Herrmann, EKBO

Qu: Impulspapier, LF

Überarb.: Stefan Bölts. ELKiO

Fragen: Divers. Stellungnahmen

Dokumente: Zusammenfassung

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