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Pressekonferenz und Pressemitteilungen

Zukunftskongress in Wittenberg Januar 2007

 

Pressekonferenz in Wittenberg, 25.1.2007

Bischof Wolfgang Huber, EKD-Ratsvorsitzender

EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber möchte in Ergänzung zum Perspektivpapier "den Ton, was es heißt, im 21. Jahrhundert evangelisch zu sein, zum Klingen bringen". Im evangelischen Kirchenverständnis etwa werde zwischen dem unterschieden, was dem Handeln Gottes und dem Handeln der Kongressteilnehmer zugetraut sei. Daraus entstehe für die Menschen aber auch die Verantwortung, die Strukturen und Handlungsformen ihrer zu überprüfen – so, wie es auf dem Zukunftskongress passieren werde.

Marlehn Thieme, Ratsmitglied

EKD-Ratsmitglied Marlehn Thieme schildert die Erwartungen und Ziele der 300 Teilnehmer des Zukunftskongresses in Wittenberg. Sie wirft dabei einen Blick zurück auf die Entstehung des Kongresses im vergangenen Jahr und die Gründe dafür: Die evangelische Kirche könne in den folgenden Jahren nicht so weitermachen wie bisher, so Thieme. Daher gelte es, in den Landeskirchen und in der EKD gemeinsam Perspektiven zu entwickeln. Der Kongress werde zwar nichts entscheiden und nichts den kirchlichen Gremien vorwegnehmen. Er werde aber Kompetenz vereinen und helfen, auf einer breiten Basis Meinung zu bilden.

Pressekonferenz, Wittenberg 27.1.2007

Wolfgang Huber am 27.1.2007

Themenfelder im Vordergrund: Qualität, Form und Mut zu liturgischer Gestaltung von Gottesdiensten und die Gemeindeformen in ländlichen und städtischen Regionen seien zwei der Themenfelder im Vordergrund der Zukunftsplanung, erklärte EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber. Dazu sei es schon zu substantiellen Klärungen über das Impulspapier hinaus gekommen.

Barbara Rinke, Synodenpräsidentin

Aufgaben für die Synode: Die Strukturen der evangelischen Kirche in Deutschland im Zusammenspiel mit den Landeskirchen und die Beheimatung und Identität der Menschen werden eine wichtige Rolle in der Arbeit der Synode sein, erklärte Präses der EKD-Synode, Barbara Rinke.

Tobias Traut: Transparenz wichtig

Statt eines rigiden Masterplans sei für junge Menschen vor allem die Transparenz der Zukunftspläne der EKD wichtig, ist sich Tobias Traut, Jugenddelegierter und Student aus Freiburg sicher. So würden die verschiedenen Generationen die Entscheidungen akzeptieren und mittragen.

Quelle: EKD

Bilder: EKD