Netzwerk Kirchenreform - Saturday, 4. February 2012
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EKD-Deckel passt nicht auf reformierten Topf

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche in Bayern berät EKD-Papier

  

Präses Metten gab einen Einblick in das EKD-Papier

  

Präses Metten gab einen Einblick in das EKD-Papier

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche in Bayern (Synodalverband XI) hat sich auf ihrer Tagung in Bad Grönenbach unter anderem auch mit dem Impulspapier der EKD “Kirche der Freiheit” befasst. Präses Metten führte die Synodalen zunächst in das Papier und seine Intentionen ein (Download als PPT oder PDF). 

In der anschließenden Diskussion wurden zustimmende und kritische Stimmen gleichermaßen laut. Die Probleme seien richtig erkannt und müssten auf Gemeindeebene angegangen werden, forderten einige Delegierte.

Andere Stimmen stellten fest, dass die Reformvorschläge “von oben her” gedacht sind und von hierarchischen Strukturen ausgehen. Ob diese also in reformierten Strukturen durchsetzbar seien? Die reformierten Kirchen und der Reformierte Bund wurden aufgefordert, die Einbeziehung der presbyterial-synodalen Kirchenordnungen bei der einberufenen EKD-Zukunftskonferenz im Januar zur Sprache zu fordern.

 

Auch der Schatzmeister presbyterianischen Kirche der Zentralregion in Togo Epiphane Kotin äußerte sich zu dem EKD-Papier.

  

Auch der Schatzmeister presbyterianischen Kirche der Zentralregion in Togo Epiphane Kotin äußerte sich zu dem EKD-Papier.

  

Einhellig wurde die Aufgabe eigener konfessioneller Profile und die Zusammenlegung von Landeskirchen verschiedener Konfessionen abgelehnt. Dies widerspreche im Übrigen der im Papier geforderten stärkeren Profilierung kirchlicher Angebote.

 

Die Synode fasste zu dem Impulspapier keine Beschlüsse, behielt sich aber eine Stellungnahme nach der Zukunftskonferenz und weiteren Diskussionen in den Gemeinden vor.

  

  

Qu/Bilder: reformiert in Bayern